1218

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10. Januar: Hugo I., seit 1205 König von Zypern aus dem Haus Lusignan, stirbt in Tripolis.

23. Januar: Wolfger von Erla, Bischof von Passau (1191-1204) und Patriarch von Aquileia seit 1204, stirbt in Aquileia.

2. Februar: Konstantin Wsewolodowitsch (russisch Константин Всеволодович), Großfürst von Wladimir aus dem Geschlecht der Rurikiden seit 1212, stirbt.

6. März: Otto I. von Oldenburg, Bischof von Münster seit 1204, stirbt während des Fünften Kreuzzuges bei Caesarea Maritima (Palästina) in der nördlichen Scharonebene am Mittelmeer.

25. April: Die heilige Franca Visalta, 1198 Äbtissin von San Siro in Piacenza, 1216 Reformäbtissin des Zisterzienserinnenklosters Montelana (später Vallera und Pittolo), stirbt in Pittolo bei Piacenza in Italien.

1. Mai: Rudolf I. von Habsburg, der spätere römisch-deutsche König (1273-1291), wird geboren.

19. Mai: Otto IV. von Braunschweig aus dem Haus der Welfen, 1198-1218 römisch-deutscher König und 1209-1218 Kaiser des römisch-deutschen Reiches, stirbt auf der Harzburg.

25. Juni: Simon IV. de Montfort, Herr von Montfort-l’Amaury, Épernon und Rochefort, seit 1209 militärischer Anführer des Albigenserkreuzzugs, fällt vor Toulouse.

6. August: Die Dominikaner in Paris erhalten ein Fremdenhospiz mit kleiner Kapelle und gründen den Konvent St. Jacques nahe der Universität.

24. August: Der Kettenturm von Damiette in Ägypten wird durch Kreuzritter des Fünften Kreuzzuges mit Hilfe eines Schiffsturmes erobert. Hierdurch erringen die Kreuzfahrer die Kontrolle über den einzig schiffbaren Seitenarm des Nils.

August: Saphadin (arabisch ‏الملك العادل سيف الدين أبو بكر بن أيوب‎, DMG al-Malik al-ʿĀdil Saif ad-Dīn Abū Bakr b. Aiyūb), seit 1200 dritter Sultan der Ayyubiden in Ägypten, stirbt.

7. Dezember: Die heilige Philothea von Curtea de Argeş (geb. 1206) erringt die Krone des Märtyrertodes.

Dezember: Der walachische Fürst Radu Negru gestattete die Beisetzung der heiligen Philothea von Curtea de Argeş in seiner Residenz Curtea de Argeş, so dass im Dezember 1218 eine Prozession mit deren Reliquien unter der Leitung des bulgarischen Erzbischofs Vasilius I. (Erzbischof von Weliko Tarnowo 1186-1232) dort eintraf.

1218: Der heilige Theodor (Feodor) von Nowgorod, älterer Bruder des Heiligen Alexander von der Newa (Newskij) und Bräutigam der heiligen Euphrosyne von Susdal, wird geboren.

1218: Die Bewohner des Großreiches der Kara Kitai (Schwarzen Kitai) in Mittelasien unterwerfen sich den Mongolen unter Dschingis Khan. Damit wurde das Mongolenreich am Aralsee zum direkten Nachbarn des Großreiches der Kumanen, deren Herrschaftsgebiet auch die späteren Fürstentümer Walachei (östlich des Olt - Muntenia) und Moldau umfaßte.

1218: Der heilige Daniel von Schönau, Domherr in Köln, Prior in der Zisterzienserabtei Himmerod und Abt im Kloster Schönau bei Heidelberg, stirbt im Ruf der Heiligkeit.

1218: Der heilige Bernhard II. zu Lippe, 1167 Graf zu Lippe, 1211 Abt von Dünamünda (heute Daugavgrīva) in Lettland, wird durch seinen Sohn Otto, Bischof von Utrecht, zum Bischof von Semgallen (Lettland), geweiht.

1218: Die heilige Ida von Toggenburg, Einsiedlerin seit 1191, lebt ab 1218 als Reklusin beim Benediktinerinnenkloster Fischingen.

1218: Der heilige Jordan von Sachsen schließt in Paris sein Studium als Magister artium ab und lernt dort den heiligen Heinrich von Köln kennen, der 1218 in Paris sein Theologiestudium beginnt.

1218: Das Stift Schlägl im Mühlviertel wird gegründet.