Theodor der Tyrone, Großmärtyrer

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Gedächtnis: 17. Februar (Kolybenwunder am Samstag der 1. Woche der Großen Fastenzeit)

Der hl. Großmärtyrer Theodor war Soldat einer römischen Garnison in Kleinasien. Als er dazu herausgefordert wurde, offenbarte er sich als Christ und weigerte sich, Kaiser Licinius vor den goldenen Statuen heidnischer Götter ein Opfer darzubringen. Dafür wurde der Heilige gefoltert und zum Tod durch Verbrennung verurteilt. Der hl. Theodor erlitt das Martyrium in Euchaïta (heut. Avkat), um 306–311. Im 4. Jahrhundert wurde ihm in Konstantinopel eine Kirche geweiht.

Reliquien

Später wurden seine Reliquien nach Konstantinopel gebracht, wo sie viele Wunder wirkten. Seit dem Jahr 1555 befinden sie sich im Kloster Novo Hopovo in der Fruska Gora in Serbien.

Sein Haupt dagegen befindet sich in Gaeta (Italien).

im deutschsprachigen Raum können in folgenden Kirchen Reliquien des Heiligen verehrt werden:

  • Wemding (Deutschland)
  • Mannheim-St. Sebastian (Deutschland)
  • serbisch orthodoxe Kirche zur Geburt der Allheiligen Gottesgebärerin in Wien-Neulerchenfeld (Österreich)