Narr in Christo

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Xenija von St. Petersburg.jpg

Ikonographie

Orthodoxes Glaubensbuch - Narren in Christo

Narren in Christo können nackt oder in Lumpen gehüllt dargestellt werden, z. B. Vasilij (Basilius) der Selige, der Wundertäter von Moskau,

oder Xenija von St. Petersburg:

Xenija war die Frau von Andrei Theodorowitch Petrow, einem vermögenden Offizier der russischen Armee. Dieser Offizier, der auch Mitglied der Andrejewski-Kirchengemeinde war, verstarb jedoch überraschend. In Xenija reifte durch den plötzlichen Tod ihres Mannes die Erkenntnis über die Vergänglichkeit allen Lebens, sie zog sich mit 26 Jahren in eine Einsiedelei nahe Petersburg zurück. Nach acht Jahren spartanischen Lebens kehrte sie nach Sankt Petersburg zurück und setzte sich fortan rastlos für die Armen und Hilfsbedürftigen in der gesamten Stadt ein. Sie half so gut sie konnte und bald sprach man sogar von Wundern, die sie vollbringen könne. Diese Samaritertätigkeit brachte ihr die Beinamen „Xenija die Gerechte“ und „Närrin in Christus“ ein. So selbstlos verbrachte sie 45 lange Jahre, bis sie im Alter von 71 Jahren verstarb. Die Menschen verehrten sie nach ihrem Tode weiter, über ihrem Grab auf dem Smolensker Friedhof in Sankt Petersburg wurde eine Kapelle errichtet.

In allen Kategorien der Heiligen – außer bei den Hierarchen – kann man auch Frauen antreffen. Es unterscheiden sie die längeren Gewänder, die auch das Haupt bedecken.


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