Karlowitz-Konzil

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Ende 1921 fand in Serbien, in der Stadt Karlowitz, unter dem Vorsitz des Metropoliten Antoni Hrapowizkij, die „Generalversammlung der Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche“, die in das Ausland ausgetrieben worden waren, statt. Später wurde diese auch als „Russisches All-Diaspora-Kirchenkonzil“ bezeichnet. In seinen Entscheidungen bestätigte das Konzil seine Bestrebung, Monarchie und Zarenhaus der Romanows in Russland wiederzuerrichten und den Kampf gegen die Bolschewisten zu unterstützen. Das Konzil bildete die Oberste Verwaltung der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, mit Erzbischof Antoni als Oberhaupt.

1923 fand in Karlowitz das Bischofskonzil (Synod) der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland statt, dessen Oberhaupt ebenfalls Erzbischof Antoni war und das zum Hauptorgan der ROKA ernannt wurde.

Außer dem Bischofskonzil existierten in Westeuropa und Amerika zwei Metropolitenbezirke, die sich laut einer Verordnung des Patriarchen Tichon unter der Verwaltung der Metropoliten Evlogy (Georgievsky) und Platon (Roshdestwenskij) befanden.