Ioannikios von Devič

Aus Orthpedia
Zur Navigation springenZur Suche springen

Gedächtnis: 2. Dezember

Der ehrwürdige Ioannikios wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts geboren. Er lebte als Asket in tiefer Gottesfurcht und suchte die Abgeschiedenheit, um sich ganz dem Gebet und der Askese zu widmen. Durch sein heiligmäßiges Leben, seine Demut und seine geistliche Weisheit wurde er vielen zum Vorbild und geistlichen Vater.

Im heutigen Serbien gründete er das Kloster Devič, das bald zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum wurde. Dort versammelten sich Mönche und Gläubige, um unter seiner Leitung ein Leben nach dem Evangelium zu führen. Schon zu Lebzeiten war er für seine Wunderkraft bekannt, insbesondere für Heilungen und seine Fürbitte bei Gott.

Der ehrwürdige Ioannikios entschlief im Jahre 1430 im von ihm gegründeten Kloster Devič, wo er auch seine letzte Ruhe fand. Sein Grab wurde zu einer Quelle des Trostes und der Heilung für viele Gläubige, und seine Reliquien werden bis heute in der Serbisch-Orthodoxen Kirche hoch verehrt.

Die Kirche gedenkt seiner als eines großen Asketen und Wundertäters, dessen Leben und Wirken die Kraft der göttlichen Gnade bezeugen.

Gebete

Troparion (1. Ton)

Durch Fasten, Gebet und der Göttlichen Gnade wurdest du erleuchtet, erstrahlend und gläubig in den Provinzen des Landes. Von Gott erhieltest du die Gabe der Wundertätigkeit Kranke zu heilen und unreine Geister aus den Menschen auszutreiben, die mit Glauben zu deinen heiligen Reliquien eilen, Heiliger Ioannikios: Ehre dem, der dir die Gnade gewährte, Ehre dem, der dich bestärkte, Ehre dem der durch dich allen die Heilung gewährt.