Bumbești

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Bumbești (auch Bumbești-Jiu) ist eine Stadt im Judeţul Gorj (Kreis Gorj) in der rumänischen Region Oltenia (Kleine Walachei).

Das Gebiet der Stadt ist bereits in der Jungsteinzeit besiedelt worden. Im 2. Jahrhundert befanden sich allein hier drei römische Kastelle zur Verteidigung der damaligen Provinz Dakien.

In den letzten beiden Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts wurde der Überlieferung nach duch den heiligen Nikodim von Tismana (1320-1406) in der durch den Fluss Jiu geschaffenen Felsschlucht das Mănăstirea Lainici (Kloster Lainici) gegründet.

Am Ausgang der Felsschlucht stiftete 1418 der walachische Fürst Mihail I. (1418-1420) zu Beginn seiner Herrschft das Mănăstirea Vișina (Kloster Vișina).

Am 14. Dezember 1514 wurde Bumbești durch eine Urkunde des walachachischen Fürsten Neagoe Basarab (1512-1521) zum Besitz von Mănăstirea Vișina.

Durch die Türkenkriege verfielen die Klöster. Mănăstirea Lainici wurde durch den walachischen Fürsten Ioan Caragea (1812-1818) wieder aufgebaut, das Mănăstirea Vișina lag bis 1994 wüst. Die Ruinen des alten Klosters Vișina, in deren unmittelbarer Nähe der neue Konvent entstand, erinnern bis heute an die Anfänge des rumänischen Mönchtums.