Vladimir Legoyda

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Vladimir Legoyda wurde am 8. August 1973 in der Stadt Qostanai (Kasachstan) geboren. 1990 absolvierte er die dortige Schule mit einer Goldmedaille.

1996 absolvierte er mit Auszeichnung die Fakultät für Internationalen Journalismus des Staatlichen Moskauer Instituts (Universität) für Internationale Beziehungen (MGIMO) des russischen Außenministeriums. 2000 verteidigte er seine Dissertation zum Thema „Symbole und Rituale in den politischen Prozessen in der USA: Tradition und Gegenwart“ (das Phänomen der „zivilen Religion“) und erwarb damit den Grad eines Dr. rer. pol. Im Jahre 2005 erwarb er den wissenschaftlichen Titel eines Professors.

Von 1996 bis 2007 war er Lehrer, dann Oberlehrer und Dozent am Lehrstuhl für Literatur und Kultur des MGIMO (U) des russischen Außenministeriums. Von 2007 bis Mai 2009 war er Leiter des Lehrstuhls für Internationalen Journalismus des MGIMO und stellvertretender Direktor des Lehr- und Forschungszentrums „Die Kirche und die internationalen Beziehungen“ des MGIMO. Er ist Professor am Lehrstuhl für Literatur und Kultur des MGIMO (U) des russischen Außenministeriums.

Am 31. März 2009 wurde er vom Geweihten Synod der ROK zum Vorsitzenden der Synodalen Informationsabteilung des Moskauer Patriarchats ernannt. In der Geschichte der Russischen Orthodoxen Kirche ist das der erste Fall der Einsetzung eines Laien als Oberhaupt einer Synodalen Abteilung.

Er ist einer der Gründer (1996) und Chefredakteur der orthodoxen Zeitschrift „Thomas“ («Фома») und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift „Alpha und Omega“ sowie seit 2004 Vorsitzender des Vorstands der Stiftung zur Entwicklung kulturell-aufklärerischer Aktivitäten („Thomas-Zentrum“; Фонд содействия развитию культурно-просветительской деятельности «Фома Центр»).

Legoyda ist Mitglied des Ausschusses für internationale Beziehungen des Ökumenischen Rates (der Russischen Orthodoxen Kirche). Er ist auch Mitglied im Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten (seit 10. Februar 2009).

Auszeichnungen