Sophrony von Essex: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahr 1896 in Moskau geboren, studierte Sergej an der Kunstakademie und an der Kunstschule Malerei. Er emigrierte dann nach Westeuropa, wo er unter anderem im Berlin und Paris lebte. Er begann am Institut Saint Serge Theologie und Philosophie zu studieren, während dieser Zeit kam in ihm der Wunsch auf Mönch zu werden. So wurde 1923 im Athoskloster Panteleimon zum Mönch geweiht und erhielt den Namen '''Sophrony'''. Er wurde ein eifriger Schüler des hl. [[Siluan von Athos|Siluan]], nach dessen Entschlafung er sich in eine Einsiedelei zurückzog. Im Jahr 1941 empfing er die Priesterweihe und als Beichtvater bekam er Einblick in das geistliche Leben vieler Athosmönche. Im Jahr 1947 kehrte er nach Paris zurück, wo er in einem Vorort lebte und ihn viele Gläubige aufsuchten, um von ihm geführt zu werden. Im Jahr 1959 gründete er im südenglischen Tolleshunt Knights auf einem Landgut ein Kloster zum hl. Johannes dem Täufer, das er bis zu seinem Tod 1993 leitete. Am 27. November 2019 wurde er durch die Synode des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel kanonisiert.
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Im Jahr 1896 in Moskau geboren, studierte Sergej an der Kunstakademie und an der Kunstschule Malerei. Er emigrierte dann nach Westeuropa, wo er unter anderem im Berlin und Paris lebte. Er begann am Institut Saint Serge Theologie und Philosophie zu studieren, während dieser Zeit kam in ihm der Wunsch auf Mönch zu werden. So wurde 1923 im Athoskloster Panteleimon zum Mönch geweiht und erhielt den Namen '''Sophrony'''. Er wurde ein eifriger Schüler des hl. [[Siluan von Athos|Siluan]], nach dessen Entschlafung zog er sich in eine Einsiedelei zurück. Im Jahr 1941 empfing er die Priesterweihe und als Beichtvater bekam er Einblick in das geistliche Leben vieler Athosmönche. Im Jahr 1947 kehrte er nach Paris zurück, wo er in einem Vorort lebte und ihn viele Gläubige aufsuchten, um von ihm geführt zu werden. Im Jahr 1959 gründete er im südenglischen Tolleshunt Knights auf einem Landgut ein Kloster zum hl. Johannes dem Täufer, das er bis zu seinem Tod 1993 leitete. Am 27. November 2019 wurde er durch die Synode des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel kanonisiert.

Version vom 17. Juni 2021, 09:03 Uhr

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Gedächtnis: 11. Juli

Im Jahr 1896 in Moskau geboren, studierte Sergej an der Kunstakademie und an der Kunstschule Malerei. Er emigrierte dann nach Westeuropa, wo er unter anderem im Berlin und Paris lebte. Er begann am Institut Saint Serge Theologie und Philosophie zu studieren, während dieser Zeit kam in ihm der Wunsch auf Mönch zu werden. So wurde 1923 im Athoskloster Panteleimon zum Mönch geweiht und erhielt den Namen Sophrony. Er wurde ein eifriger Schüler des hl. Siluan, nach dessen Entschlafung zog er sich in eine Einsiedelei zurück. Im Jahr 1941 empfing er die Priesterweihe und als Beichtvater bekam er Einblick in das geistliche Leben vieler Athosmönche. Im Jahr 1947 kehrte er nach Paris zurück, wo er in einem Vorort lebte und ihn viele Gläubige aufsuchten, um von ihm geführt zu werden. Im Jahr 1959 gründete er im südenglischen Tolleshunt Knights auf einem Landgut ein Kloster zum hl. Johannes dem Täufer, das er bis zu seinem Tod 1993 leitete. Am 27. November 2019 wurde er durch die Synode des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel kanonisiert.