Paisios der Große

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Ikone im orthodoxen Kloster Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee.

Gedächtnis: 19. Juni

Der hl. Paisios der Große (auch Stern der Wüste genannt) wurde 320 im Dorf Shansa (Ägypten) geboren und war der Jüngste von sieben Brüdern. Seine Mutter sah einen Engel in einer Vision, der sie darum bat, eines ihrer Kinder Gott zu geben, und meinte damit ihn. Sie wollte eines ihrer stärkeren Kinder hergeben, aber der Engel bestand auf ihn. Im Alter von Zwanzig ging er in die Sketische Wüste und wurde Mönch unter Altvater Poimen. Nach Poimens Tod wurde er von einem Engel zu der Stätte des heutigen St.-Pischoi-Kloster geleitet, wo er als Einsiedler lebte. Er wurde der spirituelle Vater vieler Mönche, die sich um ihn scharten. Er wurde für seine Liebe, Weisheit, Einfalt und Güte sowie für sein extrem enthaltsames Leben berühmt. Er war auch dafür bekannt, Abgeschiedenheit und Stille zu lieben. Er wird auch „Stern der Wüste“ und als „Geliebter unseres Guten Heilands“ genannt. Er soll mehrmals Begegnungen mit Christus gehabt haben. Er entschlief im Jahre 417 und wurde im St.-Pischoi-Kloster im Natrontal beigesetzt, wo sich seine Reliquien bis heute befinden und verehrt werden können.

Reliquien

Neben im bereits erwähnten St.-Pischoi-Kloster befinden sich auch im orthodoxen Kloster Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee Reliquien dieses großen Heiligen.