Maximus der Grieche: Unterschied zwischen den Versionen

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Gedenktag: [[21. Januar]]
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Der '''ehrwürdige Maximos''' wurde im Jahre 1480 in Griechenland geboren. Als gelehrter Mönch und Theologe wurde er vom russischen Zaren Iwan III. nach Russland gerufen, um hier bei der Übersetzung der kirchlichen Bücher und Schriften mitzuwirken. Unwillig geriet er in Moskau unter die Anhänger des ehrw. [[Nil von Sora]]. Diese forderten vom russischen [[Mönchsweihe|Mönchstum]] absolute [[Askese]] und lehnten jeglichen Besitz oder irdischen Reichtum der Klöster ab. Wegen seiner Teilnahme an zum Teil politischen Diskussionen und Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteien in Moskau wurde er zu Unrecht verurteilt. Er wurde als [[Häretiker]] für mehrere Jahre verbannt, und erst kurz vor seinem Tode durfte er als freier Mensch zur [[Hl.-Dreiheitslavra]] zurückkehren, wo er 1556 starb.
Der '''ehrwürdige Maximos''' wurde im Jahre 1480 in Griechenland geboren. Als gelehrter Mönch und Theologe wurde er vom russischen Zaren Iwan III. nach Russland gerufen, um hier bei der Übersetzung der kirchlichen Bücher und Schriften mitzuwirken. Unwillig geriet er in Moskau unter die Anhänger des ehrw. [[Nil von Sora]]. Diese forderten vom russischen [[Mönchsweihe|Mönchstum]] absolute [[Askese]] und lehnten jeglichen Besitz oder irdischen Reichtum der Klöster ab. Wegen seiner Teilnahme an zum Teil politischen Diskussionen und Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteien in Moskau wurde er zu Unrecht verurteilt. Er wurde als [[Häretiker]] für mehrere Jahre verbannt, und erst kurz vor seinem Tode durfte er als freier Mensch zur Hl.-[[Sergius-Dreiheitslavra]] zurückkehren, wo er 1556 starb.
Dort wurde er auch begraben.
Dort wurde er auch begraben.



Version vom 25. Dezember 2013, 16:09 Uhr

Maximos der Grieche.jpg

Gedenktag: 21. Januar

Der ehrwürdige Maximos wurde im Jahre 1480 in Griechenland geboren. Als gelehrter Mönch und Theologe wurde er vom russischen Zaren Iwan III. nach Russland gerufen, um hier bei der Übersetzung der kirchlichen Bücher und Schriften mitzuwirken. Unwillig geriet er in Moskau unter die Anhänger des ehrw. Nil von Sora. Diese forderten vom russischen Mönchstum absolute Askese und lehnten jeglichen Besitz oder irdischen Reichtum der Klöster ab. Wegen seiner Teilnahme an zum Teil politischen Diskussionen und Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Parteien in Moskau wurde er zu Unrecht verurteilt. Er wurde als Häretiker für mehrere Jahre verbannt, und erst kurz vor seinem Tode durfte er als freier Mensch zur Hl.-Sergius-Dreiheitslavra zurückkehren, wo er 1556 starb. Dort wurde er auch begraben.