Clemens, Bischof von Rom

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Gedenktag: 25. November

Der heilige Clemens wurde um das Jahr 50 in Rom in eine vornehme Familie geboren, welche mit dem römischen Kaiser verwandt war. Nach der Überlieferung hörte der hl. Clemens Predigten des hl. Apostels Barnabas, wurde von ihm bekehrt und folgte ihm und dem hl. Apostel Paulus als Jünger nach. Er wurde vom hl. Barnabas getauft und zum hl. Petrus geführt. Vom heiligen Apostel Petrus wurde der hl. Clemens zum Bischof von Rom geweiht. Dem hl. Irenäus von Lyon zufolge gilt er als dritter Nachfolger des hl. Petrus als Bischof von Rom (92-101). Kaiser Trajan verbannte den hl. Clemens zur Zwangsarbeit in die Marmorsteinbrüche von Chersones - das heutige Sevastopol - auf der Krim, wo schwerer Wassermangel herrschte. Viele seiner Jünger folgten ihm ins Exil. Der hl. Clemens vereinte sich mit allen Christen zum inständigen Gebet und errichtete hier eine Felsenkapelle. Zahlreiche Menschen ließen sich daraufhin taufen. Der hl. Clemens starb als Märtyrer im Jahre 101 auf der Krim: der Kaiser Trajan befahl, ihn mit einem Anker am Hals ins Meer zu stürzen und auch seine Mitchristen zu töten.

Lange Zeit erschien am Jahrestag von Clemenss Tod sein Sarg in einem marmornen Tempel aus dem Wasser. Der hl. Kyrill soll schließlich die Gebeine des Heiligen gefunden und in die ihm geweihte Kirche in Rom überführt haben.

Der hl. Clemens gilt als Verfasser der beiden "Clemensbriefe", dessen erster sich an die Gemeinde in Korinth wendet, während der zweite eine Art ausführliche Predigt darstellt. Der Ausbruch der Dispute innerhalb der Kirche von Korinth, wo einige Kirchenälteste ihres Amtes enthoben wurden, zwang den hl. Clemens einzugreifen. Bis ins 4. Jahrhundert galten seine Briefe allgemein als kanonisches Buch der Bibel. Außerdem sind die Briefe eine wichtige Informationsquelle über das Leben, die Lehre und Organisation der frühen christlichen Kirche.

Quelle: Kirchenkalender

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