Chrysanthos u. Daria u. ihre Gefährten: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Überlieferung berichtet vom '''hl. Chrysantios''', dass er [[Christ]] geworden war, aber von seinem Vater bedrängt wurde, wieder vom [[Glauben]] zu lassen. Nach vielen vergeblichen Bemühungen ließ der Vater den Sohn mit '''Daria''' vermählen, einer Göttin Athina geweihten Jungfrau, welche Chrysanthos vom Glauben ablenken sollte. Dieses bewirkte aber das Gegenteil: die beiden jungen Menschen wurden so stark im Glauben, dass sie sich entschlossen, ihr Leben allein [[Christus]] zu weihen, und einander die Jungfräulichkeit gelobten. Wegen ihren gemeinsamen Predigten und Bekehrungen wurden sie vom Statthalter '''Claudius''' verhaften.
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Die Überlieferung berichtet vom '''hl. Chrysanthos''', dass er [[Christ]] geworden war, aber von seinem Vater bedrängt wurde, wieder vom [[Glauben]] zu lassen. Nach vielen vergeblichen Bemühungen ließ der Vater den Sohn mit '''Daria''' vermählen, einer Göttin Athina geweihten Jungfrau, welche Chrysanthos vom Glauben ablenken sollte. Dieses bewirkte aber das Gegenteil: die beiden jungen Menschen wurden so stark im Glauben, dass sie sich entschlossen, ihr Leben allein [[Christus]] zu weihen, und einander die Jungfräulichkeit gelobten. Wegen ihren gemeinsamen Predigten und Bekehrungen wurden sie vom Statthalter '''Claudius''' verhaften.
  
 
Angesichts ihrer Standhaftigkeit wurde Claudius selbst Christ; seine Soldaten und sogar seine Familie wurden bekehrt. Als dies beim Kaiser bekannt wurde, ließ er die neugewordenen Christen verfolgen und töten. Der hl. Chrysanthos wurde in ein stinkendes Gefängnis geworfen, das sich aber alsbald mit Wohlgeruch erfüllte. Die hl. Daria wurde in ein Bordell verschleppt, aber ein aus dem Zwinger des Fürsten ausgebrochener Löwe beschützte sie. Schließlich wurden die hll. Chrysanthos und Daria in eine Grube geworfen und mit Sand und Steinen zugeschüttet, um den Tod durch Ersticken zu erleiden.
 
Angesichts ihrer Standhaftigkeit wurde Claudius selbst Christ; seine Soldaten und sogar seine Familie wurden bekehrt. Als dies beim Kaiser bekannt wurde, ließ er die neugewordenen Christen verfolgen und töten. Der hl. Chrysanthos wurde in ein stinkendes Gefängnis geworfen, das sich aber alsbald mit Wohlgeruch erfüllte. Die hl. Daria wurde in ein Bordell verschleppt, aber ein aus dem Zwinger des Fürsten ausgebrochener Löwe beschützte sie. Schließlich wurden die hll. Chrysanthos und Daria in eine Grube geworfen und mit Sand und Steinen zugeschüttet, um den Tod durch Ersticken zu erleiden.

Version vom 19. April 2021, 21:20 Uhr

CHRYSANTOS von Rom.jpg
Daria.jpg

Gedächtnis: 19. März

Die Überlieferung berichtet vom hl. Chrysanthos, dass er Christ geworden war, aber von seinem Vater bedrängt wurde, wieder vom Glauben zu lassen. Nach vielen vergeblichen Bemühungen ließ der Vater den Sohn mit Daria vermählen, einer Göttin Athina geweihten Jungfrau, welche Chrysanthos vom Glauben ablenken sollte. Dieses bewirkte aber das Gegenteil: die beiden jungen Menschen wurden so stark im Glauben, dass sie sich entschlossen, ihr Leben allein Christus zu weihen, und einander die Jungfräulichkeit gelobten. Wegen ihren gemeinsamen Predigten und Bekehrungen wurden sie vom Statthalter Claudius verhaften.

Angesichts ihrer Standhaftigkeit wurde Claudius selbst Christ; seine Soldaten und sogar seine Familie wurden bekehrt. Als dies beim Kaiser bekannt wurde, ließ er die neugewordenen Christen verfolgen und töten. Der hl. Chrysanthos wurde in ein stinkendes Gefängnis geworfen, das sich aber alsbald mit Wohlgeruch erfüllte. Die hl. Daria wurde in ein Bordell verschleppt, aber ein aus dem Zwinger des Fürsten ausgebrochener Löwe beschützte sie. Schließlich wurden die hll. Chrysanthos und Daria in eine Grube geworfen und mit Sand und Steinen zugeschüttet, um den Tod durch Ersticken zu erleiden.

Der Ort des Martyriums der hll. Daria und Chrysanthos wurde zur Kirche, welche später von Verfolgern samt der dort zur Eucharistie gesammelten Gläubigen wiederum zugeschüttet wurde. So starben auch diesmal sämtliche Märtyrer: Unter ihnen die hll. Priester Diodoros und Diakon Marianus. Das geschah zur Zeit des Kaisers Numerian, im Jahre 283.


Quelle: Kirchenkalender