Katharina von Alexandria

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Hl. KATHARINA von Alexandria.jpg

Gedenktag: 24. November

Von fürstlicher Geburt, lebte die hl. Katharina in Alexandria und zeichnete sich durch ungewöhnliche Schönheit, Weisheit und Gelehrsamkeit aus. Auch auf dem Gebiet der Heilkunde war sie erfahren. Von einem Einsiedler zum Christentum bekehrt, wurde sie einer wunderbaren Erscheinung gewürdigt, in welcher Christus sie Seine Braut nannte und ihr einen Ring gab.

Als der römische Kaiser Maxentius während eines Militärzugs in der Stadt auch von den Christen heidnische Opfer verlangte, intervenierte sie und fragte, warum der Kaiser nicht seinem Aberglauben abschwöre und sich zu Christus bekenne. Der Kaiser verlangte auch von ihr das Götzenopfer. Katharina weigerte sich und bestand darauf, ihr Recht und ihre besseren Argumente in einer Diskussion zu beweisen. Der Kaiser lud die 50 besten Philosophen ein, die aber allesamt gegen die kluge Argumentationen Katharinas die Waffen strecken mussten. Auch die Frau des Kaisers, Augusta, ließen sich selbst taufen.

Der Kaiser führte nun Ekatherina in Versuchung, bot ihr Geschenke und sogar die Ehe mit ihm selbst an. Da sie sich weigerte, ließ der Kaiser sie mit bleikugelbesetzten Geißeln auspeitschen und ins Gefängnis werfen. Schließlich sollte Katharina gerädert und gevierteilt werden, doch die Räder brachen und töteten stattdessen die Folterer. Das Martyrium der hl. Katharina sehend, bekehrte sich die hl. Augusta, die Frau des Maxentius, sowie der Heerführer Porphyrius und 200 Krieger zum Christentum. Als seine eigene Frau ein Bekenntnis zur Macht des Christengottes ablegte, ließ der Kaiser Katharinas Brüste abreißen und seine ganz von ihr bekehrte Garde enthaupten. Wenig später ließ er Katharina enthaupten. Dies geschah im Jahre 306 in Alexandria.

Gläubige ergriffen ihren Leib und entführten ihn auf den Berg Sinai, wo deshalb das Ekatherinakloster entstand.


Quelle: Kirchenkalender